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Klein und flink

Mit so einer kleinen Reisezoom-Kamera will man sicher keine Profi-Sportaufnahmen machen. Aber eine flotte Serienbildfunktion lässt sich auch für andere Situationen prima nutzen. Ob der herumtobende Hund oder die spielenden Kinder – mit einigen schnellen Bildern in Folge steigt die Chance auf das perfekte Foto. Alle drei Kameras haben das Zeug dazu, in solchen Situationen ein guter Helfer zu sein. 

Die Sony soll zwei Serienbildgeschwindigkeiten bieten: Zehn Bilder pro Sekunde und zwei Bilder pro Sekunde – für jeweils zehn Aufnahmen in Serie. Mein Test hat allerdings gezeigt, dass die zehn Bilder pro Sekunde eher optimistisch sind. Ich habe für die zehn Aufnahmen rund 1,4 Sekunden benötigt. Dafür ist die langsamere Serienfunktion flotter als angegeben. Statt fünf Sekunden für die zehn Aufnahmen, benötigte die Sony gerade mal 4,4 Sekunden. Bei beiden Aufnahmegeschwindigkeiten ist nach zehn Aufnahmen Schluss. Erst nachdem die Fotos gespeichert sind, kann die nächste Serie aufgenommen werden. Etwas unglücklich finde ich, wie die Serienbildfunktion aufgerufen wird. Drückt man auf den Menü-Knopf, gelangt man zu der Einstellung "Serienaufnahmeintervall", in der die beiden Geschwindigkeiten gewählt werden können. Wählt man hier eine Geschwindigkeit, passiert allerdings noch gar nichts. Die eigentliche Serienbildfunktion muss erst noch am Vierwege-Schalter aktiviert werden. Dies geschieht mit einem Druck auf den linken Rand des Vierwegeschalters der mit dem Symbol für Serienaufnahme/Selbstauslöser beschriftet ist. Erst wenn hier die Serienaufnahme aktiviert ist, legt die Sony mit Tempo los. In dieser Einstellung kann übrigens auch die Belichtungsreihen-Funktion aktiviert werden. Hierbei macht die Kamera drei Aufnahmen in schneller Folge auf mit unterschiedlicher Belichtung. Wer nun allerdings den Blenden-Unterschied der einzelnen Aufnahmen einstellen möchte, muss wieder erst ins Hauptmenü gehen – ich finde das recht umständlich.

Etwas gemächlicher geht es bei der Nikon zu. Die legt in der schnellsten Einstellung (HI) mit sechs Bildern pro Sekunde los und das in Folge für fünf Bilder. Danach geht es etwas gemächlicher zur Sache. In der L-Einstellung schießt die Nikon ein Bild pro Sekunde und das so lange bis die Karte voll ist. Laut Nikon soll die S9300 in der L-Einstellung zwei Bilder pro Sekunde für bis zu sechs Aufnahmen in Folge machen. In der HI-Einstellung stimmen die Angaben von Nikon mit den von mir gemessenen Werten ziemlich genau überein.  Zusätzlich zu den zwei Serienbildgeschwindigkeiten kann man mit der Nikon eine 16er-Serie aufnehmen. Dabei macht die Kamera in gut drei Sekunden 16 Fotos in Folge – danach ist erst mal Schluss. Wer nicht in voller Auflösung fotografieren möchte, kann zwei weitere Serienbildgeschwindigkeiten wählen: 120 Bildern pro Sekunde oder 60 Bilder pro Sekunde – das allerdings nur für etwa eine halbe Sekunde. Aber damit nicht genug: Es gibt da noch den sogenannten Pre-Shot-Cache. Und was verbirgt sich dahinter? Ganz einfach: Sie peilen ein Motiv an und drücken den Auslöser bereits halb, damit die Kamera die Belichtung richtig einstellt und scharf fokussiert. Nun kommt genau der Moment, den Sie einfangen wollen. Selbst wenn ihre Reaktionsgeschwindigkeit jetzt etwas zu langsam war – kein Problem. Die S9300 hat bereits vor dem Auslösen bis zu fünf Fotos gespeichert und das mit einer Geschwindigkeit von etwa zehn Bildern pro Sekunde. Sprich die Kamera hat bereits knapp einen halbe Sekunde vor Auslösen schon Fotos geschossen – so geht ihnen garantiert der entscheidende Moment nicht durch die Lappen. Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: Bei der Nikon wird die Serienbildfunktion ganz einfach übers große Drehrad gewählt. Dann kann ganz einfach direkt eine der Serienbildfunktionen festgelegt werden – so soll es sein.

Einen eigenen Menüpunkt auf dem Wahlrad hat die Panasonic zwar nicht, aber im Quickmenü ist die Serienbildfunktion gut zu finden. Wichtigster Punkt: Die Auslöseverzögerung. Die ist ist bei der Panasonic erfreulich kurz, egal ob Weitwinkel- oder Teleeinstellung. Selbst in etwas dunklerer Umgebung kommt die TZ31 schnell auf den Punkt und löst aus. Zweiter Tempopunkt: Die Serienbildgeschwindigkeit. Hier bietet die Panasonic gleich mehrere Einstellungen. Kontinuierlich zwei Bilder pro Sekunde ist die Langsamste. Dabei nimmt die Kamera so lange Bilder in voller Auflösung auf, bis die Speicherkarte voll ist. Vor jeder Aufnahme fokusiert die Kamera scharf. Etwas flotter geht es mit fünf Bildern pro Sekunde zur Sache, ebenfalls bei voller Auflösung und kontinuierlichem Autofokus. Hier endet die Aufnahmeserie allerdings nach rund 15 Fotos – anschließend geht es gemächlicher zur Sache. Es folgt die Geschwindigkeit von zehn Bilder pro Sekunde, ebenfalls bei voller Auflösung, allerdings fokussiert die Kamera nur einmal am Anfang der Serie. Nach rund zehn Aufnahmen ist auch bei dieser Einstellung Schluss. Bei der flottesten Geschwindigkeit legt die Kamera mit 40 oder 60 Bildern pro Sekunde los – allerdings nicht in voller Auflösung.

Neben einer schnellen Serienbildgeschwindigkeit ist eine kurze Auslöseverzögerung wichtig. Die ersten Generationen von Kompaktkameras mit großem Zoombereich hatten damit große Probleme. Vor allem in der Teleeinstellung verging meist einige Zeit, bis die Kamera ausgelöst hatte. In diesem Punkt haben die Hersteller ihre Hausaufgaben gemacht. Dennoch gibt es Unterschiede zwischen den drei Modellen. In der Weitwinkeleinstellung und bis zu einer mittleren Teleeinstellung (etwa 200 Millimeter Brennweite) sind die Unterschiede nur minimal. Alle Kameras stellen schnell per Autofokus die Schärfe ein und lösen aus. Nimmt die Brennweite zu und nähert sich der maximal möglichen Einstellung, werden die Unterschiede etwas deutlicher. Weiterhin flott arbeitet die Sony Cybershot DSC-HX20V. Etwas langsamer sind die Nikon und die Panasonic. Vor allem wenn das Motiv im Bereich von zehn Metern und näher ist. Dann brauchen beide Kameras etwas länger, um das Bild scharfzustellen und auszulösen. Aufgefallen ist mir hierbei, dass die Panasonic in der maximalen Teleeinstellung auch noch Motive im Abstand von einem Meter aufnimmt. Die Sony macht das erst ab einer Entfernung von fast zwei Metern, die Nikon sogar erst ab rund drei Metern. Mich haben die kurzen Auslöseverzögerungen der Kameras überzeugt. Und wenn ich Aufnahmen mache, bei denen es ganz besonders auf kurze Auslöseverzögerungen ankommt, visiere ich das Motiv sowieso schon vorher an, drücke den Auslöser leicht herunter damit die Kamera schon mal scharf stellt und die Belichtung einstellt. Ist dann der richtige Moment gekommen, ist die Auslöseverzögerung nur minimal und liegt bei rund 0,1 bis 0,2 Sekunden – da ist die eigene Reaktionszeit meist länger.

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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